| ACHS |
Australian
Council of Healthcare Standards (Australien). |
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| AEV |
Arbeiter-Ersatzkassen-Verband. |
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| ÄZQ |
Ärztliche
Zentralstelle für Qualitätssicherung. |
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| AIAG |
Automotive
Industry Action Group. |
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| Akkreditierung
Accreditation (engl) |
Formelle
Anerkennung der Kompetenz einer Einrichtung, bestimmte Prüfungen oder Prüfungsarten
auszuführen. „Akkreditierung“ ist ein Begriff aus der DIN- bzw.
ISO-Welt, z.B. im Zusammenhang mit Prüflaboratorien oder mit der
„offiziellen“ Autorisierung von Zertifizierern nach ISO 9001.
Mittlerweile aber in allen möglichen Zusammenhängen verwendet. "Accreditation“:
International übliche Bezeichnung für den Prüfungsprozess, z.B. der
JCAHO oder Alpha bei der der ISQuA, sowie das „Gütesiegel“. |
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| Alignment |
Alignment
(Ausrichtung) ist ein internationaler Schüsselbegriff im Zusammenhang mit
(strategischen) Veränderungen. Alignment bezieht sich auf die Konsistenz
damit verbundener Pläne, Informationen, Prozesse,
Ressourcenentscheidungen, Ergebnisse, Analysen und Lernprozesse. Das
erfordert ein gemeinsames Verständnis von Zweck und Ziel, Vorgehensweise
und Mittelverwendung in der Institution, bezüglich der Prozesse und in
der zugehörigen Organisationseinheit. |
 |
| Allgemein
anerkannte Regeln der Technik |
(aaRdT)
In der Technik und im Umweltschutzrecht gebrauchte Begriff, der diejenigen
Prinzipien und Lösungen beschreibt, die in der Praxis erprobt und bewährt
sind und sich daher bei der Mehrheit der Praktiker durchgesetzt haben. |
 |
| Algorithmus |
Vorschrift
zur Lösung einer Aufgabe in endlich vielen definierten Schritten.
Realisierungen von Algorithmen in der Informatik sind z.B.
Computerprogramme. In der (vor allem ärztlichen) Krankenbehandlung, eine
Schrittfolge, um für den einzelnen Patienten und bei Wiederholung bei
mehreren Patienten der gleichen Erkrankung ein angestrebtes, quantitativ
fassbares Ergebnis zu erzielen. |
 |
| analog |
(Informatik)
Kontinuierlich, stufenlos, stetig veränderbar entsprechend, vergleichbar,
ähnlich. |
 |
| Anerkannte
Regeln |
z.B.
DIN-Vorschriften, Unfallverhütungsvorschriften etc. Sie gelten als
Beurteilungsmaßstab bei haftungsrechtlichen Fragen. |
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| Anerkannter
Stand der Wissenschaft |
abgesicherte
Erkenntnisse, die beachtet werden müssen. |
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| APOP |
Advanced
Product Quality Planning (Q-Planung in der Produktentstehungsphase). |
 |
| AQAP |
Allied
Quality Assurance Publication. Von der NATO aus den Military Standards
entwickelte Norm für QS-Systeme. Basis der Normreihe DIN EN ISO 9000ff. |
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| AQL-System |
Acceptable
Quality Level / Annehmbare Qualitäts-Grenzlage. |
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| AQS |
Arbeitsgemeinschaft
zur Förderung der Qualitätssicherung in der Medizin. |
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| Assessment |
Im
Rahmen von Qualitätsmanagement: Selbstprüfung (gelegentlich auch eine
Fremdprüfung) mit dem Ziel, herauszufinden, wie weit die Organisation mit
ihren kontinuierlichen Verbesserungen auf dem Weg zu Excellence
vorangeschritten ist. Das Assessment zielt ausdrücklich nicht auf die
Ausstellung eines Zertifikats. |
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| Assessor |
Neben
den vielen – teilweise gesetzlich geschützten – Anwendungen des
Begriffs ist der ‚Assessor’ im Kontext des EFQM-Modells ein aktiver
Angehöriger des Teams, das intern eine strukturierte EFQM-Selbstbewertung
durchführt oder extern die Bewerbung um den Europäischen Qualitätspreis
(EQA) oder verwandte Preise wie den Ludwig-Erhard-Preis (LEP) beurteilt. |
 |
| Audit |
Ein
durch eine externe Stelle erfolgendes Begutachtungsverfahren von
Unternehmen bzgl. der Einhaltung von Qualitätssicherungs-Systemen bzw.
der im Qualitätsmanagementhandbuch des Unternehmens festgelegten Qualitätspolitik
|
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| ÄZQ |
"Ärztliches
Zentrum für Qualität“ in der Medizin, ehemals Zentralstelle der Ärzteschaft
zur Qualitätssicherung. Koordiniert die Arbeit der ärztlichen
Spitzenorganisationen auf dem Gebiet der Qualitätssicherung. |
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| BÄK |
Bundesärztekammer. |
 |
| Balanced
Scorecard |
Die
– erstmals Anfang der 90er Jahre von Kaplan und Norton publizierte –
Balanced Scorecard unterstützt eine auf bestimmte ökonomische
Ergebnisziele ausgerichtete Unternehmensstrategie (Perspektive
„Finanzen“) mittels einer Kausalkette strategischer Ziele bezüglich
der Kundengewinnung (Perspektive „Kunden“), der erfolgsorientierten
Prozessveränderungen (Perspektive „Prozesse“) sowie der dafür
erforderlichen Mobilisierung der Mitarbeiter, des gezielten IT-Einsatzes
und eines zielführenden Umbaus der Organisation (Perspektive „Lernen
und Wachstum“). Die BSC verschafft Organisationen den konzeptionellen
Rahmen, ihre strategischen Ziele so in operationale Ziele zu übersetzen,
dass diese Treiber für die Motivation und für die Ergebnisziele sind.
Eines der mächtigsten strategischen Werkzeuge, was Beispiele auch aus dem
Gesundheitswesen belegen. |
 |
| Befähiger
Kriterien |
im
EFQM „Führung, Politik und Strategie, Mitarbeiter, Partnerschaften und
Ressourcen, Prozesse“: Im EFQMModell für Excellence die fünf Kriterien
und deren Teilkriterien, die sich auf die Mittel und Wege zur Erreichung
immer besserer Ergebnisse bezüglich der vier Ergebniskriterien
„Kundenbezogene Ergebnisse, Mitarbeiterbezogene Ergebnisse,
Gesellschaftsbezogene Ergebnisse und Schlüsselergebnisse“ beziehen. Sie
sind also nie für sich allein, sondern immer im Zusammenhang mit den
Ergebnissen bzw. Ergebnisverbesserungen zu sehen. |
 |
| Benchmarking |
"Lernen
von den Besten". Verfahren zum Vergleich mit den Besten der gleichen
Branche nach einem festgelegten Vergleichsschema. Verglichen werden können
Prozesse, Systeme, Produkte und Dienstleistungen bezüglich der Kriterien
Kosten, Qualität, Zeit, Kundenorientierung, Zufriedenheit etc.. |
 |
| Bias |
(Logikfehler)
Systematischer Beurteilungsfehler (Newcomb 1931). Eine ursprünglich bei
der Beurteilung von Persönlichkeitsstereotypen festgestellte Gefahr, den
Ausprägungsgrad verschiedener Eigenschaften deshalb ähnlich oder gegensätzlich
zu beurteilen, weil der Beurteiler vermutet, dass die Messparameter
zusammenhängen. Anstelle echter Beobachtung reflektiert das Urteil aus
dem Wissen gefolgerte Beziehungen zwischen Parametern. |
 |
| Bilanz |
Die
Bilanz ist – neben der GuV – ein Teil des Jahresabschlusses. Sie
stellt zu einem Stichtag Vermögen und Kapital gegenüber
(Bestandsrechnung). Die linke Seite der Bilanz (Aktivseite) dokumentiert
das Vermögen in seiner Zusammensetzung (Mittelverwendung). Die rechte
Seite (Passivseite) informiert über die Mittelherkunft des Kapitals,
wobei zwischen Eigen- und Fremdkapital zu unterscheiden ist. Eine
Abschlussprüfung durch einen Wirtschaftsprüfer soll die Ordnungsmäßigkeit
des Zahlenwerks belegen. |
 |
| Biometrie |
Lehre
von der Theorie und Anwendung mathematisch-statistischer Methoden im
biologischen Bereich. Sie umfasst die statistischen Aspekte der Planung,
Durchführung und Auswertung von Versuchen und Beobachtungsstudien. |
 |
| Black-Box-Methode |
Analysetechnik.
Betrachtung eines Systems als "schwarzen Kasten" unter Vernachlässigung
seiner inneren Struktur und Abläufe. Das Systemverhalten (Funktion) kann
dann anhand der Input- und Output- Relationen analysiert werden. |
 |
| Brainstorming |
"Creativ-Technik"
zur Ideenfindung. Eine hinsichtlich ihrer problemrelevanten Kenntnisse und
Erfahrungen heterogene Gruppe von ca. 5 bis 10 Personen sucht gemeinsam
unter der Leitung eines Moderators nach Ideen zur Lösung eines
vorgegebenen Problems. Sämtliche Ideen werden dokumentiert, zum Abschluss
der Brainstormingsitzung systematisiert und von der Gruppe bewertet.
Wichtigste Regeln für die Durchführung eines Brainstormings sind: keine
Kritik oder Beurteilung der Ideen während der Sitzung, Entwicklung möglichst
vieler Ideen (Quantität vor Qualität), wobei außergewöhnliche Ideen
und die gedankliche Weiterentwicklung bereits genannter Ideen erwünscht
sind, Ideen anderer Teilnehmer dürfen aufgegriffen und weitergedacht
werden. |
 |
| Budget |
Geplante
Aufwendungen (Kosten) und Erträge (Erlöse). – Planbetrag finanzieller
Mittel, häufig genug
nicht als "Investition" verstanden. Budgets werden regelmäßig
im Voraus geplant und sind in vielen Bereichen als vorausgeplante
Investitionsbeträge zu verstehen. |
 |
| CAD |
Computer
Aided Design, computergestütztes Konstruieren, Zeichnen. |
 |
| CAE |
Computer
Aided Engineering. computergestütztes Konstruieren |
 |
| CAM |
Computer
Aided Manufacturing. computergestützte Fertigung |
 |
| CAP |
College
of American Pathologists. |
 |
| CAQ |
Computer
Aided Quality Assurance. Einsatz computergestützter Informationssysteme
im Produktionsprozess, die die Qualitätssicherung unterstützen sollen. |
 |
| Case-Management |
Sammelbegriff
für eine fallbezogene bis individuelle Betreuung des Patienten während
eines stationären Aufenthalts, der Dauer der Versicherung bei einer Kasse
durch einen Case-Manager. Durch ein Case-Management soll ein straffer
Ablauf der Krankenbehandlung ohne Umwege sichergestellt werden. |
 |
| Case
Mix |
Fallartenbezogene
Zusammensetzung der Patientenpopulation einer Einrichtung des
Gesundheitswesens |
 |
| CBO |
Centraal
Begleigingsorgaan voor de interkolligiale Toetsing. Organisation in den
Niederlanden für die Qualitätssicherung im Krankenhaus. 1979 gegründet
von der Nationalen Organisation der Fachärzte und der Vereinigung der
Krankenhausdirektoren. Da in den Niederlanden die fachärztliche
Versorgung fast ausschließlich in Krankenhäusern angesiedelt ist, ist
die CBO damit gleichzeitig für die Qualitätssicherung im fachärztlichen
Bereich zuständig. |
 |
| CCHSA |
Canadian
Council of Health Services Accredidation |
 |
| CDC |
Center
for Disease Control and Prevention. |
 |
| CE |
Konformitätskennzeichnung
von Industrieerzeugnissen (Conformité Europèen). |
 |
| CEN |
Comité
Européen de Normalisation. Europäische Normierungsbehörde ähnlich DIN
und ISO. |
 |
| CENELEC |
Comité
Européen de Normalisation Electrotechnique. |
 |
| Change-Management |
ist
das professionelle Gestalten, Planen und Durchführen von Veränderungsprozessen
mit dem Ziel der optimalen Abstimmung der Komponenten und der optimalen
Leistungsfähigkeit eines Unternehmens.
Der Erfolg eines Wandels hängt von vielen, verschiedenen Faktoren ab, vor
allem aber auch von den Mitarbeitern. Die Herausforderung liegt dabei in
einem schnellen, reibungslosen, akzeptierten und erfolgreichen Veränderungsprozess. |
 |
| Checkliste |
Systematisierte
Liste von Einzelpunkten. Ziel des Einsatzes von Checklisten ist es,
insbesondere für sich wiederholende Problemstellungen Vorgehensmodelle
anzubieten, die eine vollständige und ggf. vergleichbare Ausführung von
Tätigkeiten sicher stellen. |
 |
| Claim |
Forderung
/ Anspruch |
 |
| Cochrane |
Die
Cochrane Collaboration ist eine internationale unabhängige
Non-profit-Organisation mit dem Ziel, aktuelle und zutreffende
Informationen über die Effekte der Krankenbehandlung – evidence based
– weltweit verfügbar zu machen. |
 |
| Compliance |
Unter
dem Begriff Compliance wird in der Krankenversorgung vor allem der Grad
der Übereinstimmung verstanden, mit dem sich ein Patient an ärztliche
Anordnungen hält. Der Begriff gewinnt in jüngerer Zeit auch in einem
weiteren Sinn der Übereinstimmung von Anforderungen bzw. Vorgaben und
Realität (Messwert) an Bedeutung . |
 |
| Commitment |
Verpflichtung,
auch Selbstverpflichtung |
 |
| Confidentiality |
Das
Recht des Einzelnen auf informationelle Vertraulichkeit persönlicher
Daten / Informationen über die eigene Krankenbehandlung (privacy). |
 |
| Confirmation |
Bestätigung. |
 |
| Conformance |
Der
Grad, in dem ein Vorgang den Regeln entspricht. In diesem Sinn wird auch
die Konformitätsprüfung im Zuge der Qualitätssicherung verstanden. So
wird beispielsweise bei der ISO 9001:2000 ermittelt, ob die betriebliche
Realität mit den schriftlichen Vorgaben im Handbuch übereinstimmt. |
 |
| Controlling |
Der
Controller unterstützt im Sinne des Regelkreises die Unternehmensleitung
und die dezentralen Verantwortungsbereiche in der strategischen und
operativen Planung sowie der zugehörigen Rückkopplung mittels eines
passenden Berichtswesens. Controlling ist die zugehörige Tätigkeit und /
oder die Organisationseinheit, die diese Aufgabe wahrnimmt. Nicht zu
verwechseln mit "Kontrolle" |
 |
| Corporate
Culture |
Unternehmenskultur |
 |
| Corporate
Identity |
Die
Unternehmensidentität ergibt sich aus der Konsistenz der
Unternehmenskultur und der Art und Weise, in der sich das Unternehmen nach
innen und nach außen verhält. Im Idealfall sind die kulturelle
Ausrichtung und das Auftreten des Unternehmens widerspruchsfrei. |
 |
| Corporate
Image |
Beschreibt
die Wirkung der Unternehmensidentität nach außen bei externen
Zielgruppen, sowie nach innen bei Mitarbeitern. Dabei wirken persönliche
Prädispositionen und Einstellungen auf die Entwicklung dieses Fremdbildes
ein. |
 |
| CQI |
Continuous
Quality Improvement (CQI), kontinuierliche Qualitätsverbesserung, Begriff
vor allem in den USA synonym für KAIZEN und TQM verwendet |
 |
| CTR |
Common
Technicals Regulations - Gemeinsame technische Regelungen. |
 |
| Curriculum |
Gesamtsystem
zur Erarbeitung von Unterrichtsinhalten, Ziele, Methoden, Übungen, Tests
etc.. |
 |
| Data-Warehouse |
Begriff
für betriebliche Auswertungssysteme, die es erlauben, in einfacher Form
Auswertungen für Führungsaufgaben auf allen Ebenen eines Betriebes zu
erhalten. Data-Warehouse-Ansätze stehen in der allgemeinen Tradition von
Datenbanken und Management- Informationssystemen. Sie erstellen ihre Daten
direkt oder aus anderen DV-Systemen entsprechend den vorgegebenen
Auswertungszielen. |
 |
| Delphi-Verfahren |
Die
Delphi-Technik, die bereits 1948 entwickelt wurde, ist eine interaktive
Umfragemethode. Charakteristisch sind das kontrollierte Feedback und die
Befragung einander unbekannter, anonymisierter Teilnehmer. |
 |
| Deployment |
"Umsetzung".
Darunter versteht man, dass das, was man sich an Veränderungen ausgedacht
hat, auch tatsächlich mit den angestrebten Ergebnissen in die Routine
gegangen ist. |
 |
| digital |
(lat.
engl.) Signale, Daten in Ziffern dargestellt (Binäre Zählweise mit 0 und
1). |
 |
| DIN |
Deutsches
Institut für Normung e.V.. Das DIN ist auf der Basis eines Vertrages mit
der Bundesrepublik Deutschland verantwortlich für die Normungsarbeit in
Deutschland. Das DIN koordiniert ferner die Normungsaktivitäten auf
internationaler Ebene |
 |
| DIS |
Draft
International Standard (Entwurf). |
 |
| Diversifikation |
Vergrößerung
des Leistungsprogramms eines Unternehmens durch Aufnahme neuer Produkte für
neue Märkte. Man unterscheidet horizontale, vertikale, laterale
Diversifikation. |
 |
| DIMDI |
Deutsches
Institut für Medizinische Dokumentation und Information. |
 |
| DKG |
Deutsche
Krankenhausgesellschaft. |
 |
| DMP |
Disease-Management-Programme
verfolgen das Ziel, die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung für
Patienten mit vorwiegend chronischen Erkrankungen zu verbessern. Dazu
werden auf Basis bester wissenschaftlicher Erkenntnisse Vorgaben für Prävention,
Diagnostik, Therapie und Rehabilitation sowie Pflege erarbeitet. |
 |
| DMS |
Dokumentenmanagement-System. |
 |
| Dokumentation |
Niederschrift
oder technische Protokollierung von Handlungen und Ereignissen. |
 |
| Draft |
Entwurf. |
 |
| DRGs |
Diagnosis
Relation Groups / AR = Australian Refined. In Deutschland:
Fallgruppenbezogene Zuordnung und Abrechnung der in Anspruch genommenen
Leistungen in Behandlung, Pflege, Verwaltung etc. im Rahmen der stationären
Krankenhausversorgung |
 |
| EA |
European
Cooperation for Accreditation |
 |
| EBM |
Evidence-Based
Medicine. Systematischer Gebrauch der gegenwärtig besten
wissenschaftlichen Erkenntnis für Entscheidungen in der medizinischen
Versorgung des individuellen Patienten. |
 |
| EDM |
Elektronisches
Dokumentenmanagement. |
 |
| Effektivität |
Eine
Maßnahme ist effektiv, wenn sie geeignet ist, das formulierte Ziel zu
erreichen (Wirksamkeit). |
 |
| Effizienz |
Verhältnis
zwischen dem erreichten Ergebnis und den dafür eingesetzten Ressourcen.
Das bekannteste Instrument zur Effizienzbestimmung ist die
Kosten-Wirksamkeits-Analyse. |
 |
| EFQM |
European
Foundation of Quality Management. Freiwillige Vereinigung auf europäischer
Ebene zur Förderung des Qualitätsmanagements. Ein Schwerpunkt ist die
regelmäßige Selbstanalyse der Prozesse im Unternehmen/in der
Organisation und deren Bewertung. |
 |
| EMAS |
Eco
Management and Audit Scheme. |
 |
| Empfehlung |
Die
Beschreibung einer Möglichkeit des Handelns oder Unterlassens. Eine
bereits in Fachkreisen konsistente Empfehlung stellt häufig die Vorstufe
einer Leit- bzw. Richtlinie dar. Obwohl Empfehlungen einen wesentlich
geringeren normativen Charakter haben als Leit- oder Richtlinien, kann das
Nichteinhalten unter Umständen – je nach Breite des erzielten Konsenses
bzw. der Angesehenheit einzelner Experten – auch forensische
Konsequenzen haben. |
 |
| Emphatie |
bedeutet
die Bereitschaft und die Fähigkeit, sich in die Gefühle und Einstellung
anderer Menschen hinein zu versetzen. |
 |
| Empowerment |
Bevollmächtigung,
Ermächtigung - auch Befähigung. |
 |
| EQA |
European
Quality Award. |
 |
| ETSI |
Europäisches
Standardisierungsinstitut für Telekommunikationsnormen. |
 |
| Evaluierung |
Bewertung
der Wirkungen von Maßnahmen oder Verfahren hinsichtlich vorher
festgelegter Kriterien. Alle Verfahren zum Qualitätsmanagement müssen
evaluiert werden, um ihre Leistung und Kosten im Kontext des
Gesundheitssystems bewerten zu können. |
 |
| Evidenz |
Deutlichkeit,
völlige Klarheit |
 |
| excellent |
ausgezeichnet,
hervorragend. |
 |
| Expertise |
Gutachten
eines Experten, eines qualifizierten Fachmannes |
 |
| Externe
Qualitätssicherung |
in
der Regel Verfahren der systematischen, standardisierten Datenerhebung und
-auswertung, bezogen auf ganze Fachgebiete, z.B. für die Radiologie und
die Laboratoriumsmedizin. |
 |
| Face
Value |
Nennwert,
Sollwert. |
 |
| Fachinformationsdienste |
Auskunftssysteme
auf elektronischer oder Papierbasis, die Fakten- oder
Literaturinformationen zu einer bestimmten Fragestellung bereitstellen können.
Neben kommerziellen Anbietern gibt es nationale Einrichtungen, so das
Deutsche Institut für medizinische Information und Dokumentation (DIMDI)
oder in den USA die National Library of Medicine (NLM), die Dienste
bereitstellen. |
 |
| Falsifikation |
Widerlegung
(Gegenteil: Verifizierung). |
 |
| FDIS |
Final
Draft International Standard (Letzte Abstimmung eines Entwurfs). |
 |
| Feedback |
Die
Rückmeldung über das eigenen Handeln und seine Ergebnisse als Prozess in
einem Regelkreis. Es hat deutlichen Einfluss auf das Verhalten und ist
eines der elementaren und effizienten Mittel zur Verhaltensänderung. |
 |
| Fehler |
Nichterfüllung
einer Anforderung ( DIN EN ISO 9000 : 2000), Unerwünschter Unterschied
zwischen beobachteten, gemessenen oder berechneten Zuständen oder Vorgängen
einerseits und wahren, festgelegten oder theoretisch korrekten Zuständen
oder Vorgängen andererseits. |
 |
| Fehlerrate |
Häufigkeit
von Fehlern bezogen auf gleiche Vorgänge bzw. Abläufe oder in Datenbeständen. |
 |
| FMEA |
Failure
Mode and Effect Analysis ( Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse). |
 |
| FTA |
Fault
Tree Analysis ( Fehlerbaum-Analyse). |
 |
| Führungsgrundsätze |
leiten
sich aus der Vision und aus dem Leitbild ab und geben einen Orientierungs-
und Handlungsrahmen vor. Konkret handelt es sich hierbei um schriftlich
fixierte Leitlinien, die die Grundlagen der Zusammenarbeit im Unternehmen
festlegen. |
 |
| GCP |
Good
Clinical Practice. |
 |
| GHP |
Die
Gute Hospital Praxis (Dr. Paschen / UKE Eppendorf HH). |
 |
| GLP |
Good
Laboratory Practice. |
 |
| GMP |
Good
Manufacturing Practice (z.B. im Transfusionswesen). |
 |
| GPM |
Geschäftsprozess-Modelling
/ Planung neuer Prozesse mit Workflow-Management-Systemen. |
 |
| HACCP |
Hazard
Analysis Critical Control Point. |
 |
| Halo-Effekt |
Systematischer
Beurteilungsfehler (Wells 1907). Er beschreibt die Gefahr, bei der
Beurteilung von Einzelaspekten einer Fragestellung nicht objektiv, sondern
entsprechend einem bereits vorhandenen Bild vom Ganzen zu urteilen. |
 |
| Health-Accounting |
Freiwillige
Qualitätskontrolle im Krankenhaus unter Mitwirkung der Patienten (USA,
70er Jahre). |
 |
| HTA |
Health
Technology Assessment zielt darauf, medizinische Methoden und Technologien
hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, Risiken und Kosten im Gesundheitswesen zu
analysieren. Dazu gehört auch die Frage, welchen Nutzen eine Methode für
die Bevölkerung insgesamt hat. |
 |
| ICD-Key |
International
Classification of Diseases, Injuries and Causes of Death (Krankheiten,
Verletzungen und Todesursachen). |
 |
| ICD-O |
ICD
für Onkologie. |
 |
| ICH |
International
Conference on Harmonisation of Technical Requirements for Registration of
Pharmaceuticals for Human Use: Guideline for Good Clinical Practice. |
 |
| ICD-DA |
ICD
für die Mund-Zahn-Kieferheilkunde. |
 |
| IEC |
International
Electronical Commission. |
 |
| Improvement |
Verbesserung. |
 |
| Indikation |
Grund
zur Durchführung einer diagnostischen oder therapeutischen Maßnahme im
Kontext des jeweiligen Krankheitsgeschehens. |
 |
| Indikator |
siehe
Qualitätsindikator. |
 |
| Infrastruktur |
System
von Einrichtungen, Ausrüstungen und Dienstleistungen, der für den
Betrieb einer Organisation erforderlich ist. |
 |
| inhärent |
innewohnend
(ständiges Merkmal) |
 |
| INQUAM |
Institut
für QM in med. Laboratorien e.V. (Mitglied in der EFQM). |
 |
| Integrität |
Integrität
(von lat. „integer“ = unberührt) steht für Makellosigkeit,
Unbescholtenheit, Unbestechlichkeit. Als solche impliziert sie die
konsequente, verlässliche und in sich konsistente Orientierung an
geltenden Gesetzen, Normen und Regeln („Compliance“) ebenso wie an
ethischen Werten, Prinzipen und Selbstverpflichtungen und zwar sowohl
bezogen auf Individuen (persönliche Integrität) als auch auf
Organisationen. |
 |
| Interne
Qualitätssicherung |
siehe
Qualitätssicherung. |
 |
| Intranet |
(meist
Browser-basiertes) Netz zur unternehmensinternen Informationsübermittlung. |
 |
| ISO |
Internationale
Standardisierungsorganisation. Deutsches Mitglied ist DIN. Die Länder der
EU müssen ISO-Normen übernehmen, wenn das Europäische
Normierungskomitee (CEN) ebenfalls ISONormen übernimmt. |
 |
| ISO
9000 ff |
Diese
internationale Normenreihe stammt aus dem Ende der 80er Jahre und wird
weiter entwickelt. Sie gibt Empfehlungen zur Organisation, zum Aufbau, zur
Aufrechterhaltung, zur Dokumentation, zu internen und externen Kontrollen
sowie zur Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen. Aussagen zur
Qualität eines Produkts oder einer Dienstleistung gehören nicht zum
Inhalt der Normen. Die Normen definieren den Prozess. Art und Niveau der
Qualität des Produkts bzw. der Dienstleistung bestimmt das zu
zertifizierende Unternehmen selbst, oder sie werden zwischen Nachfrager
und Anbieter/Dienstleister ausgehandelt. Akkreditierte
Zertifizierungsstellen prüfen durch besonders geschulte Auditoren im
Unternehmen, ob die gesetzlichen und dokumentierten Standards eingehalten
werden und bezeugen dies durch Zertifikate. Die ISO 9001:2000 ist eine
Weiterentwicklung dieser Norm mit Berücksichtigung von Ergebnismerkmalen. |
 |
| JCAHO |
Joint
Commission on Accredidation of Healthcare Organisation (USA). |
 |
| JCIA |
Joint
Commission International Accredidation (verallgemeinerte, internationale
JCAHOZertifizierungs-Version in USA, die von der JCIA auf dem Markt
angeboten wird). |
 |
| Klassifikationen |
Schlüsselsysteme
für Diagnosen und Therapien. In Deutschland wird z. Zt. gesetzlich die
International Classification of Diagnoses (ICD) und der von der
International Classification of Procedures in Medicine (ICPM) abgeleitete
Operationsschlüssel nach §301 SGB V (OPS-301) eingesetzt.
Klassifikationen sind Ordnungssysteme. „Klassifizierung“ ist die
Erstellung eines Ordnungssystems und „Klassierung“ die Einordnung
eines Falles in ein Ordnungssystem. |
 |
| Klinische
Studien |
Systematisches
Verfahren zur Prüfung der Wirksamkeit und Verträglichkeit von
Medikamenten, Heilmitteln oder Interventionen. Klinische Studien sind unentbehrlich für die Qualität der
Weiterentwicklung therapeutischer Maßnahmen. Sie gehören i.d.R. nicht
zur internen Qualitätssicherung. Klinische Studien können Leitlinien
begründen. |
 |
| KMU |
Kleinere
und Mittlere Unternehmen. |
 |
| Konformität |
Erfüllung
festgelegter Forderungen. Eine durch Selbsterklärung festgestellte oder
mittels (externer) Zertifizierung bestätigte Konformität ist damit im
Sinne der DIN EN ISO-Normen nicht gleichbedeutend mit der Feststellung, ob
und wie vorausgesetzte oder festgelegte Erfordernisse bzw. Qualitätsforderungen
auch tatsächlich erfüllt werden. Sie bestätigt lediglich die vorhandene
Fähigkeit, die Erfordernisse potentiell erfüllen zu können. Die
Feststellung, ob, inwieweit und wie die Erfordernisse tatsächlich erfüllt
werden, ist einem gesonderten Verfahren vorbehalten. |
 |
| Korrektur |
Maßnahme
zur Beseitigung eines erkannten Fehlers. |
 |
| Korrekturmaßnahme |
Maßnahme
zur Beseitigung der Ursache eines erkannten Fehlers oder einer anderen,
erkannten unerwünschten Situation. |
 |
| Konzertierte
Aktion |
(Wirtschaft)
Gemeinsam zwischen Partnern abgestimmtes Handeln. |
 |
| Kriterium |
Kennzeichen,
unterscheidendes Merkmal. |
 |
| KTQ® |
Kooperation
für Transparenz und Qualität im Krankenhaus. Kriterienkatalog zur
Selbstbewertung von Krankenhäusern (nur Deutschland). Seit Juni 2004
umbenannt in „Kooperation für Transparenz und Qualität im
Gesundheitswesen“ da nun auch ein Kriterienkatalog für niedergelassene
Ärzte angeboten wird. |
 |
| KVP |
Kontinuierlicher
Verbesserungsprozess. Das Prinzip des KVP geht zurück auf die
Unternehmensphilosophie von Deming, der Verbesserung als einen permanenten
Prozess verstand, den er im sog. Deming-Kreis oder PDCA-Zyklus
veranschaulichte. KVP wird mit gleicher inhaltlicher Bedeutung im
englischen Sprachraum mit Continous Improvement Process (CIP) und in Japan
mit KAIZEN bezeichnet. |
 |
| PDCA |
(Plan-Do-Check-Act).
Die Japaner tauften den ursprünglichen Deming-Aktivitätskreislauf im
Unternehmen Deming-Cycle und beschrieben damit einen Kreislauf der
Verbesserungen. |
 |
| Leitbild |
Das
Leitbild bildet das „Grundgesetz“ des Unternehmens. Es leitet sich aus
der Vision ab und konkretisiert und institutionalisiert diese. Im
Gegensatz zu der Vision bezieht sich das Leitbild auf das alltägliche
Handeln und bestimmt damit den Weg zur Realisierung der Vision. |
 |
| Leitlinien |
sind
systematisch entwickelte Hilfen zur Entscheidungsfindung über die
angemessene Vorgehensweise bei speziellen Problemen. Sie stellen den nach
einem definierten, transparent gemachten Vorgehen erzielten Konsens
mehrerer Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen und Arbeitsgruppen
zu bestimmten Vorgehensweisen dar. Sie sind wissenschaftlich begründete
und praxisorientierte Handlungsempfehlungen. |
 |
| Lenkungsausschuß |
Landes-
oder Bundesgremium, das externe Qualitätssicherungsmaßnahmen abstimmt
und beschließt. Da die Regelungen von Land zu Land unterschiedlich sind,
ist die Zusammensetzung ebenfalls verschieden. Außerdem: Begriff aus dem
Projektmanagement. |
 |
| LEP® |
Leistungserfassung
in der Pflege. Die wissenschaftlich fundierte Methode LEP® besteht aus
statistischen Erfassungs- und Darstellungsverfahren für die Gesundheits-
und Krankenpflege. |
 |
| Lieferant |
(supplier)
Organisation, die dem Kunden ein Produkt bereitstellt. Im Gesundheitswesen
nehmen verschiedene Personengruppen oder Bereiche im
Dienstleistungsprozess die Rolle des Lieferanten ein. |
 |
| Logikfehler |
(Bias)
Systematischer Beurteilungsfehler (Newcomb 1931). Eine ursprünglich bei
der Beurteilung von Persönlichkeitsstereotypen festgestellte Gefahr, den
Ausprägungsgrad verschiedener Eigenschaften deshalb ähnlich oder gegensätzlich
zu beurteilen, weil der Beurteiler vermutet, dass die Messparameter
zusammenhängen. Anstelle echter Beobachtung reflektiert das Urteil aus
dem Wissen gefolgerte Beziehungen zwischen Parametern. |
 |
| Managed
Care |
(MC)
kann übergeordnet als „Geführte Versorgung“ übersetzt werden. In MC-Modellen wird
versucht den einzelnen Patienten über Zuweisungs- und
Behandlungsrichtlinien jeweils der kostengünstigsten Behandlungsform auf
einem definierten Behandlungsniveau zuzuführen. Unterschiedlichste
private oder staatliche Organisationen können hierzu verschiedene
MC-Techniken zur Erreichung ihrer Ziele anwenden. |
 |
| Managementsysteme |
Ein
Managementsystem ist eine formal verankerte Systematik für die
Gestaltung, Lenkung und Entwicklung einer Organisation. Durch strukturelle
Vorkehrungen soll eine möglichst weit in die Zukunft reichende Sicherung
der Lebensfähigkeit und Entwicklung des Unternehmens erreicht werden. Der
synonym verwendete Begriff „Führungssystem“ bringt zum Ausdruck, dass
die Logik eines Regelkreises zugrunde liegt: Vereinheitlichte,
standardisierte Abläufe stellen Vorgaben dar und schaffen Sollgrößen.
Die operative Ausführung wird durch Istwertaufnahmen wahrgenommen. Die
Erfolgskontrolle in Form von Soll-Ist-Vergleichen verschafft die notwendige
Orientierung zur Abweichungskorrektur und zur Verbesserung der Vorgaben. |
 |
| MBNQA |
Malcolm
Baldrige National Quality Award. |
 |
| Mandant |
Auftraggeber,
Vollmachtgeber. |
 |
| Mandatar |
(österr.
Abgeordneter) „der im Auftrage eines Anderen handelt“ |
 |
| Mangel |
Nichterfüllung
einer Anforderung in Bezug auf einen beabsichtigten oder festgelegten
Gebrauch. |
 |
| Medical
Controlling |
(Medizin
Controlling), Auf medizinische Leistungen fokussierter Teil des
Controlling. Im weiteren Sinne Teil des Qualitätsmanagements in der
Medizin mit beschränktem betrieblichen Fokus. |
 |
| Medizinische
Informatik |
Wissenschaft
von der Informationsverarbeitung und der Gestaltung
informationsverarbeitender Systeme in der Medizin und im Gesundheitswesen.
Ärzte können die Bereichsbezeichnung Medizinische Informatik erwerben
und damit die DV-technischen Grundlagen des Qualitätsmanagements in
besonderer Weise nachweisen. |
 |
| Medizinischer
Standard |
Orientierung
am Stand der Wissenschaft, Orientierung an den Leitlinien der
Fachgesellschaften, an Evidence-Based-Medicine, Health-Technology,
Assessment und Validierung. |
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| Medizinproduktegesetz
(MPG) |
Deutsche Rechtsnorm, die drei EU-Richtlinien, die den Bereich der
Medizinprodukte betreffen, verbindlich in nationales Recht umsetzt. Mit
dem MPG sind die EU-Richtlinien für aktive implantierbare Geräte, für
Medical-Produkte und In-vitro-Diagnostika verbindlich in nationales Recht
überführt. |
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| Metrologische
Bestätigung |
Satz
von notwendigen Tätigkeiten, um sicherzustellen, dass ein Messmittel die
Anforderungen an seinen beabsichtigten Gebrauch erfüllt. |
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| Metrologisches
Merkmal |
Kennzeichnende
Eigenschaft, die die Messergebnisse beeinflussen kann. |
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| Milieu |
Umgebung. |
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| Moderator |
Person,
die die Leitung und ggf. Vorbereitung einer Veranstaltung mit mehreren
Teilnehmern (z.B. Qualitätszirkel) übernimmt. Das im ursprünglichen
Wortsinn enthaltene „moderieren“ (= mäßigen) gilt dabei als ebenso
wichtig wie die Anregung einer sachlichen Auseinandersetzung. |
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| Monitor |
Person
oder technische Einheit zur Prozessüberwachung. Als Person versteht man
darunter einen Beobachter, der einen Soll-Ist-Vergleich durchführt.
Ein Studienmonitor ist z. B. verantwortlich für Qualität
und Verfügbarkeit der Daten entsprechend dem Studienplan. |
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| Morbidität |
(lat.
morbidus krank) Krankheitshäuffigkeit, Krankheitsgeschehen innerhalb
einer Population |
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| Mortalität |
(lat.
mortalitas das Sterben) Sterblichkeit |
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| MSA |
Measurement
System Analysis (Analyse der Messfähigkeit). |
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| NACCB |
National
Association of Computer Consultant + Business. |
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| NCCH |
National
Centre for Classification in Health / NCCH ist zuständig für den
klinischen und den Codierungsinput im Veränderungsprozess. Es verfügt über
Kenntnisse aller Morbiditäts und Mortalitätsdaten, erstellt die
australische Modifikation des ICD 10 und arbeitet auf vertraglicher
Grundlage den anderen Institutionen zu. Die angestellten Mitarbeiter sind
die Experten Australiens auf dem Gebiet der Codierung und Klassifikation. |
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| NCCLS |
National
Committee for Clinical Laboratory Standards (Pennsylvania/USA). |
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| NHCDC |
National
Hospital Cost Data Collection / NHCDC liefert die jährlichen Anpassungen
der Kostengewichte aufgrund Datenlieferungen der Krankenhäuser und
unterstützt alle Institutionen mit entsprechenden Datenauswertungen und
Materialien. |
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| NIST |
National
Institute of Standards and Technology. |
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| NLM |
National
Library of Medicine. |
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| Nominaler
Gruppenprozess |
von
Delbecq et al. (1975) entwickelter Gruppenentscheidungsprozess. Das
Ergebnis ist eine Liste von Ideen und Stellungnahmen, die nach ihrer
Wichtigkeit geordnet sind. |
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| Norm |
Vielfältig
verwandter Begriff mit unterschiedlichen Inhalten. Der Inhalt richtet sich
auch nach dem Kontext des Begriffes. Im rechtlichen Bereich meint er etwas
anderes als zum Beispiel bei der Erarbeitung von Regeln für die Industrie
und Dienstleistungen. Nach der Definition des DIN ist eine Norm ein
Dokument, das mit Konsens erstellt und von einer anerkannten Stelle
angenommen wurde und das für die allgemeine und wiederkehrende Anwendung
Regeln, Leitlinien und Merkmale für Tätigkeiten oder deren Ergebnisse
festlegt, wobei ein optimaler Ordnungsgrad in einem gegebenen Zusammenhang
angestrebt wird. Normen sollen auf den gesicherten Ergebnissen von
Wissenschaft, Technik und Erfahrungen basieren und auf die Förderung
optimaler Vorteile für die Gesellschaft abzielen. (DIN 66066). |
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| normativ |
Maßgebend,
als Richtschnur dienend. |
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| NQSZ |
Normenausschuss
QM, Statistik und Zertifizierungsgrundlagen im DIN, Berlin. |
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| Nutzen |
Wertbegriff,
der entsprechend dem jeweiligen Messmodell objektiv
(Kosten-Nutzen-Analyse: Geldeinheiten) oder subjektiv (Nutzwertanalyse:
subjektive Nutzwerte) definiert ist. |
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| Objektivität |
Zuverlässigkeit
einer Beobachtung unabhängig von dem Untersucher. Es wird eine
intrapersonelle von einer interpersonellen Objektivität unterschieden.
Letzte auch als Konkordanz bezeichnet. |
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| OECD |
Organisation
for Economic Cooperation and Developement. |
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| OHSAS
18001 |
Occupational
Health and Safety Assessment Services. Ein für alle Unternehmensarten und
–bereiche anwendbare Spezifikation. Dabei handelt es sich um ein von
international tätigen Zertifizierungsgesellschaften festgelegtes
Zertifizierungssystem für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Das
Sicherheits- und Gesundheitsmanagement nach OHSAS kann in vorhandene
Managementsysteme nach ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) oder ISO 9001
(Qualitätsmanagementsystem) integriert werden. |
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| Panel |
Gremium,
Diskussionsteilnehmer. |
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| PAS |
Professional
Activity Study. Freiwillige Studie, an der sich etwa 2.000 Krankenhäuser
in den USA und Canada Anfang der 80er Jahre beteiligten. In den einzelnen
Kliniken wurden mittels Fragebogen Daten erhoben, die dann zentral
ausgewertet wurden. Klinikstatistiken wurden zusammen mit akademischen
Standards und regionalen Ergebnissen an die Kliniken zurück versandt. |
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| PDCA-Zyklus |
Die
Buchstaben PDCA stehen für die Schritte Plan (planen), Do (durchführen),
Check (überprüfen), Act (handeln, bzw. auswerten, verbessern,
standardisieren). Er beginnt mit der gegenwärtigen Situation, um einen
Plan zur Verbesserung zu formulieren. Nach der Fertigstellung wird dieser
umgesetzt und überprüft, ob die gewünschte Verbesserung erzielt wurde.
Im positiven Fall werden die Maßnahmen Standard. Dieser etablierte
Standard kann dann durch einen neuen Plan in Frage gestellt und verbessert
werden. Die Japaner sahen darin einen Ausgangspunkt für die stetige
Verbesserung ihrer Arbeit. |
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| Peer
Review |
Medical
Peer Review ist der Vorgang der systematischen Aufzeichnung ärztlichen
Tuns und anschließender Beurteilung der erbrachten ärztlichen Leistungen
durch qualifizierte Gutachter. Diese sollen in demselben fachlichen
Bereich wie die begutachteten Ärzte arbeiten. |
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| Peer
Reviewing |
peer
to peer = Gleichgestellte, Medical Peer Review ist der Vorgang der
systematischen Aufzeichnung ärztlichen Tuns und anschließender
Beurteilung der erbrachten ärztlichen Leistungen durch qualifizierte
Gutachter. Diese sollen in demselben fachlichen Bereich wie die
begutachteten Ärzte arbeiten. |
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| PEP |
(Performance
and Evaluation Procedure). Freiwillige, von der Ärzteschaft in den USA
getragene Studie aus den 80er Jahren, an der 4.500 Kliniken beteiligt
waren. Es wurden Krankenhausstrukturparameter erhoben, ausgewertet und
spezielle Problembereiche mittels standardisierter Fragebogen
durchleuchtet. |
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| Pflegeprozess |
Ein
methodischer Ansatz zur Planung und Steuerung pflegerischer Maßnahmen |
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| Plausibilitätskontrolle |
Die
Überprüfung von Ergebnissen im Kontext mit anderen verfügbaren Angaben
aus parallel oder schon früher erstellten Befunden
(Befundmusterkontrolle, Trendkontrolle) sowie anhand von Grenzwerttabellen
oder nach empirischen Regeln (Extremwertkontrolle, Regelprüfung). Die
jeweiligen Entscheidungsgrenzen können nach sachlogischen Gesichtspunkten
vorgegeben oder mit Hilfe explorativer Datenanalysen statistisch ermittelt
werden. |
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| PPAP |
Production
Part Approval Process (Freigabeverfahren für
Lieferungen/Produktfreigabe). |
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| Präzision |
Bezeichnung
für das Ausmaß der Übereinstimmung der Ergebnisse wiederholter
Messungen unter vorgegebenen Versuchsbedingungen. Die quantitative Angabe
wird als Abweichung bezeichnet |
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| Präzisionskontrolle |
Systematische
statistische Kontrolle – etwa eines Messverfahrens – über den Grad
der Abweichung bei gleichen Proben. |
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| Projekt |
Ein
nach methodischen Regeln im Rahmen einer Projektorganisation ablaufender
Problemlösungsprozess. Wichtig ist, dass Projekte einen definierten
Anfang und ein festgelegtes Ende haben. |
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| Prozeßqualität |
Ein
Aspekt der Qualität der alle Aktivitäten unter Einbeziehung der
interpersonellen und interaktionalen Aspekte umfasst. Hierzu gehören im
med. Bereich z.B. Art und Weise der Diagnostik und Therapie, der
Medikamentenverordnung, aber auch der Gesprächsführung, der Anamnese, Rechtzeitigkeit, Angemessenheit usw. Beim
Behandlungsprozess wird die Qualität u. a. durch die Persönlichkeit und
Einstellung von Arzt und Patient und der Wechselwirkung zwischen beiden,
aber auch durch gesellschaftliche und ethische Gesichtspunkte beeinflusst. |
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| PSRO |
Professional
Standards Review Organisation. Auf gesetzlicher Grundlage beruhende
Erhebung, der Anfang der 80er Jahre bereits etwa 80% der US-Kliniken
angeschlossen waren. Es werden Einweisungsnotwendigkeit und Liegezeiten
kontrolliert. Spezielle Problembereiche werden ebenfalls identifiziert und
mit standardisierten Techniken untersucht. Weitere Hilfen sind Klinik-,
Arzt- und Patientenprofile. Das Gesamtsystem ist regional organisiert |
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| PPS |
Produktionsplanungs-
und Steuerungssystem. |
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| QFD |
Quality
Function Deployment |
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| Qualität |
Qualität
ist: „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt“.
(Quelle: DIN EN ISO 9000 : 2000) „inhärent“ bedeutet im Gegensatz zu
„zugeordnet“ „einer Einheit innewohnend“, insbesondere als ständiges
Merkmal. |
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| Qualitätsaudit |
Systematische
und unabhängige Untersuchung um festzustellen, ob die qualitätsbezogenen
Tätigkeiten und damit zusammenhängende Ergebnisse den Anordnungen
entsprechen und ob diese Anordnungen tatsächlich verwirklicht und
geeignet sind, die Ziele zu erreichen. |
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| Qualitäts(an)forderung |
(Requirements
for quality): Formulierung der Erfordernisse oder deren Umsetzung in eine
Serie von quantitativ oder qualitativ festgelegten Forderungen an die
Merkmale einer Einheit zur Ermöglichung ihrer Realisierung und Prüfung.
Es ist entscheidend, dass die Qualitätsforderung die festgelegten und
vorausgesetzten Erfordernisse des Kunden voll widerspiegelt. Der Begriff
„Forderung“ erfasst sowohl marktbegründete als auch vertragliche als
auch interne Forderungen einer Organisation. Sie können in den
unterschiedlichen Planungsstufen entwickelt, detailliert und aktualisiert
werden. |
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| Qualitätsbeauftragte |
Bezeichnung der für das Qualitätsmanagement zuständigen Personen. |
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| Qualitätsbewertung |
(Management-Review)
Systematische Untersuchung, inwieweit eine Einheit fähig ist, die
festgelegte Qualitätsforderung zu erfüllen. Eine Qualitätsbewertung
kann zur Feststellung der Qualitätsfähigkeit (siehe auch Qualität)
eines Lieferanten benutzt werden. Im Englischen wird
unter spezifischen Umständen die Qualitätsbewertung zuweilen „quality
assessment“, „quality appraisal“ oder „quality survey“ genannt |
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| Qualitätsindikator |
Qualitätsindikatoren
sind Hilfsgrößen, die die Qualität einer Einheit durch Zahlen bzw.
Zahlenverhältnisse abbilden. Die Ausprägung eines Indikators kann mit guter
bzw. schlechter Qualität in Verbindung gebracht werden. Hierzu verwendet
man definierte Ausprägungen des Indikators, den sogenannten Referenzwert
oder Referenzbereich. Qualitätsindikatoren sind den Qualitätsdimensionen
entsprechend ergebnis-, prozess- und/oder strukturbezogen. Die Validität
eines Qualitätsindikators wird dabei durch seine Sensitivität, Spezifität
und Reliabilität bestimmt. Qualitätsindikatoren bzw. die
zugrundeliegenden Leitlinien müssen dem aktuellen Stand der medizinischen
Versorgung entsprechen. Es ist daher unabdingbar, sie im Rahmen einer
kontinuierlichen Entwicklung von Zeit zu Zeit zu aktualisieren, zu
eliminieren oder neu zu definieren. |
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| Qualitätskontrolle |
Fortlaufende
Überwachung der Qualität von in Masse produzierten Gütern und
erbrachten Dienstleistungen, z.B. die im Eichgesetz sowie in Richtlinien
der Bundesärztekammer und ihren Ausführungsbestimmungen geregelte Qualitätskontrolle
im medizinischen Laboratorium (Richtigkeitskontrolle, Präzisionskontrolle,
Ringversuche). Die Qualitätskontrolle ist eine wesentliche Maßnahme zur
Qualitätssicherung. Im englischen Sprachraum umfasst der Begriff „control“
neben der Überwachung auch Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der
Qualität. |
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| Qualitätslenkung |
Arbeitstechniken
und Tätigkeiten, die zur Erfüllung von Qualitätsforderungen angewendet
werden. |
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| Qualitätsmanagement
(QM) |
Zusammenfassung
aller Maßnahmen innerhalb eines Betriebes, die darauf abzielen, die
Qualität der produzierten Produkte oder der angebotenen Dienstleistung zu
verbessern. QM besteht aus unterschiedlichen Teilaspekten wie z.B. der
Qualitätsplanung, der Qualitätsbewertung etc. Alle Tätigkeiten des
Gesamtmanagements, die im Rahmen des QM-Systems die Qualitätspolitik, die
Ziele und Verantwortungen festlegen sowie diese durch Mittel wie Qualitätsplanung,
Qualitätslenkung, Qualitätssicherung / QM-Darlegung und Qualitätsverbesserung
verwirklichen. Qualitätsmanagement ist die Verantwortung aller Ausführungsebenen,
muss jedoch von der obersten Leitung angeführt werden. Ihre
Verwirklichung bezieht alle Mitglieder der Organisation ein. Beim Qualitätsmanagement
werden Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkte beachtet. Wie die Definition und
die Anmerkungen zeigen, ist Qualitätsmanagement der Oberbegriff, der alle
qualitätsbezogenen Tätigkeiten umfasst. |
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| Qualitätsmanagement
Handbuch |
Dokument,
in dem das Qualitätsmanagementsystem einer Organisation festgelegt ist. |
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| Qualitätsplanung |
Teil
des Qualitätsmanagements der auf das Festlegen der Qualitätsziele und
der notwendigen Ausführungsprozesse sowie der zugehörigen Ressourcen zur
Erfüllung der Qualitätsziele gerichtet ist. (aus DIN EN ISO 9000 :
2000). |
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| Qualitätspolitik |
Übergeordnete
Absichten und Ausrichtung einer Organisation zur Qualität, wie sie von
der obersten Leitung formell ausgedrückt wurden (aus DIN EN ISO 9000 :
2000). |
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| Qualitätssicherung |
Teil
des Qualitätsmanagements der auf die Erfüllung der Qualitätsanforderungen
gerichtet ist. |
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| QM-System |
Managementsystem
zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qualität. |
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| QSA |
Quality
System Assessment. |
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| Qualitätszirkel |
Qualitätszirkel
sind auf freiwilliger Initiative gegründete Foren (Kleingruppen) für
einen kontinuierlichen interkollegialen Erfahrungsaustausch, der
problembezogen, systematisch und zielgerichtet ist und der in
gleichberechtigter Diskussion der Teilnehmer eine gegenseitige Supervision
zum Ziel hat. |
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| Reliabilität |
Zuverlässigkeit.
Gütekriterium, das die Messgenauigkeit eines Verfahrens angibt. Im
Hinblick auf menschliche Messungen spricht man auch von Objektivität bzw.
von Interbeobachterübereinstimmung |
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| Ressourcen |
Hilfsquellen
(Personal, P-Qualifikation, Zeit, Finanzmittel etc.). |
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| Revision |
Prüfung
definierter Ergebnisse (z.B. Jahresabschluss), Prozesse (z.B.
automatisierte Datenverarbeitung) oder Systeme (z.B. Anwendungssysteme)
durch unabhängige Personen innerhalb (interne Revision) oder außerhalb
(externe Revision) eines Unternehmens. |
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| Scope |
Arbeitsgebiet. |
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| Self-monitoring |
Die
Selbstkontrolle durch kontinuierliches Beobachten des eigenen Handelns. |
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| SGU |
Sicherheit-,
Gesundheits- und Umweltschutz. |
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| SI |
Systemé
International d´Unités = Internationale Einheit. |
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| Sonderfreigabe |
Erlaubnis,
ein Produkt das festgelegte Anforderungen nicht erfüllt, zu gebrauchen
oder freizugeben. |
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| SPC |
Statistical
Process Control (Statistische Prozeßkontrolle). |
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| Stabsfunktion |
Personen,
die für die Durchführung von beratenden, unterstützenden und überwachenden
Tätigkeiten (z.B. im Umweltschutz oder Qualitätswesen) verantwortlich
sind und direkt der Geschäftsführung unterstehen. |
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| Stabstelle |
einer
Instanz zugeordnet, Spezialisten, beratende Funktion, keine
Weisungsbefugnis. |
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| Standard |
Eine
normative Vorgabe qualitativer und/oder quantitativer Art bezüglich der
Erfüllung vorausgesetzter oder festgelegter Qualitätsforderungen. |
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| Stand
der Technik |
(StdT)
Der Entwicklungsstand fortschrittlicher Verfahren, Einrichtungen oder
Betriebsweisen. |
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| Strategie |
Wie
soll eine Vision umgesetzt werden? Vorschlag von Kaplan
/ Norton: durch Finanzen, Kunden, Prozesse, Potential, Messwert, Zielwert,
Maßnahmen. |
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| stringent |
zwingend. |
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| Subjektivität |
Bewertung
aus persönlicher Sicht. |
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| Supervision |
Oberaufsicht,
Überwachung eines Prozesses. Im therapeutischen Bereich häufig
eingesetzt, um interpersonelle Qualitäten des Arztverhaltens zu
beobachten, zu hinterfragen und zu korrigieren. |
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| Supplier |
Lieferant. |
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| Survey |
Begutachtung,
Schätzung, Prüfung. |
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| System |
Satz
von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Elementen. |
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| TC |
Technisches
Komitee. |
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| TQM |
Total-Quality-Management
= Umfassendes Qualitätsmanagement. Auf die Mitwirkung aller ihrer
Mitglieder gestützte Managementmethode einer Organisation, die Qualität
in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf
langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der
Organisation und für die Gesellschaft zielt (aus DIN EN ISO 8402 :
08.95). |
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| Traceability |
Rückverfolgbarkeit. |
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| Trust |
Vertrauen. |
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| Unternehmenskultur |
(Corporate
Culture) besteht aus der Gesamtheit von Normen, Wertvorstellungen,
Denkhaltungen, Riten, Symbolen und Umgangsformen, welche die
Verhaltensweisen der Mitarbeiter und somit das Erscheinungsbild einer
Unternehmung prägen. |
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| Validierung |
Richtigkeitsprüfung
(z.B.: wurde das richtige Produkt entwickelt?). |
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| Validität |
Gültigkeit.
Grad der Genauigkeit, mit dem ein Testverfahren das misst, was es messen
soll. Die Validität ist das wichtigste, jedoch auch das am schwierigsten
zu bestimmende Gütekriterium. |
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| VdAK |
Verband
der Angestellten-Krankenkassen. |
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| VDA |
Verband
der Automobilindustrie e.V. |
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| VDMA |
Verband
Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. |
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| Verfahren |
Festgelegte
Art und Weise, eine Tätigkeit oder einen Prozess auszuführen. |
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| Verifizierung |
Bestätigende
Prüfung |
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| Version |
Fassung,
Ausführung |
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| Vidierung |
Beglaubigung
/ Unterschrift (vidi* = ich habe gesehen. *lat.). |
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| Vision |
Eine
Vision ist eine wirkungsmächtige Zukunftsvorstellung. Sie beschreibt eine
angestrebte Situation, die möglich, sinnvoll und wünschenswert
erscheint. |
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| Watch-Dog-Function |
Verfahren
aus der rechnergestützten Entscheidungsfindung. Nach festgelegten Regeln
prüft ein Computerprogramm verschiedene Daten oder Entscheidungsschritte
gegeneinander ab. |
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| WG |
Working
Groups. |
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| WHO |
World
Health Organisation (Weltgesundheitsbehörde). |
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| Wirksamkeit |
Ausmaß,
in dem geplante Tätigkeiten verwirklicht und geplante Ergebnisse erreicht
werden. |
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| Wirtschaftlichkeit |
(des
Qualitätsmanagements) Vergleich der Aufwendungen und Leistungen von Maßnahmen
im Qualitätsmanagement. Die Analyse dieses Aspekts ist Teil der
Evaluation, die jede Maßnahme durchlaufen sollte. |
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| Zertifizierung |
Verfahren,
in dem ein (unabhängiger) Dritter schriftlich bestätigt, dass ein
Erzeugnis, ein Verfahren, eine Dienstleistung oder eine Organisation vorgeschriebene Anforderungen erfüllt. |
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